Wie schätzen Vermieter und Mieter die Lage auf dem Mietwohnungsmarkt ein? Antworten dazu bietet der Wohnklima-Index von Haus & Grund Deutschland. Er dient als Gradmesser für die Lage auf dem deutschen Wohnungsmarkt. Hierfür werden monatlich über 2.500 private Vermieter und Mieter bei Privatpersonen befragt. Die jüngsten Ergebnisse lassen aufhorchen.
Berlin. Private Kleinvermieter als größte Vermietergruppe in Deutschland erwarten von der neuen Bundesregierung einen Kurswechsel – das zeigt der WohnKlima-Index von Haus & Grund Deutschland, der im März 2025 mit 100,2 Punkten seinen bisherigen Höchststand erreichte. „Das sind Vorschusslorbeeren für die neue Bundesregierung. Wenn jetzt nicht geliefert wird, wird sich das Pendel ganz schnell wieder in die andere Richtung bewegen und das würde für den Mietwohnungsmarkt – für Mieter und Vermieter – nichts Positives bedeuten“, sagte der Präsident von Haus & Grund Deutschland, Dr. Kai Warnecke.
Der Teilindex für die zukünftige Einschätzung des Wohnungsmarkts stieg im März auf 105,40 Punkte, was eine merklich optimistischere Erwartung hinsichtlich der Marktentwicklung im kommenden Jahr signalisiert. Zudem wird mit einem Wert von 112,51 Punkten die Wahrnehmung der regulatorischen Rahmenbedingungen als weniger belastend bewertet als in den Vormonaten. „Es ist höchste Zeit, dass die neue Regierungskoalition die privaten Vermieter entlastet und bürokratische Hürden abbaut. Gerade die Union hat hier im Wahlkampf große Erwartungen geweckt“, kommentierte Warnecke die Ergebnisse.
Alle Zahlen zum Wohnklima-Index finden Sie hier.
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